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		<title>18,99 € &#8211; 1.FC Köln 0:2</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 23:44:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dank des drakonischen Urteils des weisen DFB-Strafgerichtshofes zu Frankfurt, welches dem 1.FC Köln den Verkauf von Karten für den Gästeblock in der Arena der traditionsreichen TSG untersagte, reisten wir so zivil wie irgend möglich in zwei restlos ausgelasteten Kleinwagen gen Kraichgau. Mit an Bord waren Eintrittskarten im Gegenwert eines dritten Kleinwagens, aber wie sich noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank des drakonischen Urteils des weisen DFB-Strafgerichtshofes zu Frankfurt, welches dem 1.FC Köln den Verkauf von Karten für den Gästeblock in der Arena der traditionsreichen TSG untersagte, reisten wir so zivil wie irgend möglich in zwei restlos ausgelasteten Kleinwagen gen Kraichgau. Mit an Bord waren Eintrittskarten im Gegenwert eines dritten Kleinwagens, aber wie sich noch herausstellen sollte, konnten die finanziellen Strapazen gar nicht zu groß sein. Nachdem das Stadion diskret infiltriert wurde, zeichnete sich relativ schnell ab, dass auch weitere Abordnungen aus der schönsten Stadt Deutschlands die Bereiche neben dem leerstehenden Gästeblock zu ihrem adäquaten Aufenthaltsort erklärt hatten. Dank des deeskalierenden (oder planlosen?) Handelns seitens der Ordner konnten sich so zwei Gästeblöcke, angefüllt mit entschlossenen und sangesfreudigen jungen Menschen, bilden, welche, bedingt durch die genretypische Zurückhaltung der Projektkunden, bald mit einer charmanten Mischung aus geistreichem Gepöbel, zielsicheren Provokationen und den beliebtesten Evergreens aus den guten alten Fußballtagen, ungehindert das Stadion beschallen durften. Dem DFB soll an dieser Stelle noch einmal herzlich für die stimmungstechnische Meisterleistung gedankt werden. Das eigentliche Spiel war zwar der Bundesliga nicht würdig, aber dank zweier Matuschyk-Treffern wurde es ein Leichtes, das europapokalreife Niveau auf den Rängen bis zum Schluss zu halten. Leider durften wir auf dem Rückweg noch einen kurzen Abstecher ins beschauliche Rüsselsheim – welches übrigens Touristen aus Jena-Lobeda an dieser Stelle ans Herz gelegt wird, sollten diese einmal an Heimweh leiden – einbauen, da es noch eine Kopfverletzung durch Fachpersonal zu versorgen galt. Diese wurde allerdings nicht durch traditionelle Fußballgewalt verursacht, sondern durch eine hinterhältige Fallstudie der Heckklappe eines ungeliebten Fiat Pandas. Möge er dafür bis ans Ende aller Zeiten in der Autohölle schmoren. Unterm Strich bleibt aber, dass die Auswärtsreise nach Achtzehnneunundneunzig die mit Abstand stimmungsvollste und unterhaltsamste der gesamten Saison war. Bremen und Nürnberg werden sich ordentlich ins Zeug legen müssen, um da auch nur ansatzweise mitzuhalten. Bleibt nur noch, beste Genesungswünsche gen Nippes zu richten. Kopfverletzte immer mit uns!</p>
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		<title>Hysterie macht Auflage</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 10:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Äxel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Hermann Kuttenkeuler

Es gibt Gewalt beim Fußball. Das soll  gar nicht bestritten oder verharmlost werden. Aber wann war es anders?  In den 50er Jahren vielleicht, das mag sein. Damals war man  wahrscheinlich so mit Wirtschaftswundern beschäftigt, dass keiner mehr  am Wochenende die Fäuste hochbekommen hat. Aber bereits in der darauf  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Hermann Kuttenkeuler</p>
<p><justify></p>
<p>Es gibt Gewalt beim Fußball. Das soll  gar nicht bestritten oder verharmlost werden. Aber wann war es anders?  In den 50er Jahren vielleicht, das mag sein. Damals war man  wahrscheinlich so mit Wirtschaftswundern beschäftigt, dass keiner mehr  am Wochenende die Fäuste hochbekommen hat. Aber bereits in der darauf  folgenden Dekade gab es Fan-Ausschreitungen, lange bevor hierzulande  irgendjemand mit dem Begriff Hooligan umzugehen gewusst hätte. Und von  den 70ern bis Mitte der 90er Jahre sah sich der Sport mit einem Problem  konfrontiert, das alles, was heute im Rahmen von Fußballspielen  passiert, in den Schatten stellt.</p>
<p><span id="more-56"></span></p>
<p>Vielleicht mag es im Vorfeld der zum  Sommermärchen hochgejazzten WM im eigenen Land etwas ruhiger geworden  sein, aber das war eine von allen Seiten beflügelte Ausnahmesituation  und nicht der Alltag. Kurz vor Weihnachten sind die Kinder auch immer  ganz artig, ob der Vorfreude auf das große Ereignis. Aber bereits zu  Silvester machen sie dann manchmal wieder Unsinn, da der Umgang mit  Feuerwerkskörpern Kinder manchmal ein wenig von der Vernunft abdriften  lässt. Aber dazu kommen wir später. Auffällig ist jedenfalls, dass  nüchtern betrachtet die Fußballgewalt in jüngerer Zeit eher ab- als  zuzunehmen scheint.</p>
<p><strong>Das Tischtuch zwischen Fans und  Polizei bekommt Risse</strong></p>
<p>Die Angst vor der Gewalt aber nicht,  ganz im Gegenteil. Nicht nur die Zeitungen mit den bunten Bildern,  sondern beinahe die gesamte Presselandschaft wird nämlich nicht müde,  dem Leser beinahe täglich die unüberschaubaren Gefahren, welche durch  die Randerscheinungen des Sports für die innere Sicherheit und unsere  hart erarbeitete Demokratie drohen, zum Frühstück zu servieren. Der  unbewanderte Leser schluckt diese Informationen dann brav zusammen mit  Kaffee und Mehrkornbrötchen, sind die schockierenden Berichte doch  häufig mit aufschlussreichen Zitaten von Koryphäen auf diesem Gebiet  angereichert. Gerne wird hierzu, wenn gerade kein anerkannter  Fan-Forscher zur Hand ist, ein Polizeigewerkschafter befragt, welcher  dann bereitwillig über kriegsähnliche Zustände auf den Straßen berichtet  und darüber, dass seine Beamten wie Opferlämmer dem Pöbel zum Fraß  vorgeworfen werden. Übertreibungen dieser Art gehören natürlich zu  seinem Job, wobei sogar eingeräumt werden muss, dass seit einiger Zeit  tatsächlich die Polizei immer öfter als Ziel von Aggressionen am Rande  von Fußballspielen herhalten muss. Wobei die Beamten selbst nicht ganz  unschuldig an dieser Entwicklung sind, denn auch dem gemäßigten  Auswärtsreisenden in Sachen Fußball wird nicht verborgen geblieben sein,  dass das Tischtuch zwischen Fans und Polizei regelmäßig von beiden  Seiten neue Risse bekommt. Wenn Anhänger von Repression und Willkür  sprechen, wird dies – auch dank der einseitigen medialen  Berichterstattung – häufig als Schutzbehauptung abgetan oder bestenfalls  belächelt. Wer sich aber einer entsprechenden Situationen einmal  ausgesetzt sieht, wird schnell feststellen, dass eine gewisse  Vorverurteilung seitens der Exekutive nicht von der Hand zu weisen ist.  Daraus resultiert schnell ein prophylaktisch hartes Vorgehen, welches  auf der Gegenseite ganz sicher nicht zu besserem Benehmen anregt. Von  dieser Seite ist tatsächlich eine Zunahme der Gewalt erkennbar. Nie  zuvor wurde so unbedacht von Pfefferspray Gebrauch gemacht und wurden  derart leichtfertig Stadionverbote mit der groben Kelle verteilt. Im  Nachhinein können solche Maßnahmen dann als Gefahrenabwehr verkauft  werden. Niemandem werden beim Kauf eines Sportwagens in weiser  Voraussicht fünf Punkte in Flensburg gutgeschrieben, obwohl doch bereits  der Kauf an sich auf eine etwas zügigere Fahrweise hindeuten könnte,  aber ein Fußballfan auf Auswärtsfahrt wird häufig durch seine bloße  Anwesenheit als Chaot abgestempelt, der nur angereist ist, um  Raketensprühtöpfe abzubrennen oder anderweitig für Randale zu sorgen.  Verhält er sich dann so, wie von ihm erwartet wird, ist das Geschrei  nach härterem Vorgehen wieder groß. Verhält er sich anders, wird das als  Erfolg der energisch durchgreifenden Polizei verbucht. Rechtmachen kann  er es jedenfalls keinem.</p>
<p><strong>Skifahrer nicht gleich  Fußballfans</strong></p>
<p>Wo wir gerade das Thema angeschnitten  haben, seit längerem schon ist in Presse, Funk und Fernsehen in  Verbindung mit Pyrotechnik beim Fußball schnell die Rede von Randale  oder Krawall. Gibt man diese Begriffe bei Wikipedia ein, wird man zu  Vandalismus beziehungsweise Aufruhr weitergeleitet. Die Wortwahl scheint  hier also etwas überzogen, zumal die Herren Sportkommentatoren noch vor  wenigen Jahren beim Anblick hell erleuchteter Stadionränge gerne von  südländischer Atmosphäre schwärmten. Natürlich ist Feuerwerk außerhalb  der Jahresendzeit genehmigungspflichtig und selbstverständlich ist es  nicht schön, dass vor kurzem im Gästeblock in Bochum beim Spiel gegen  Nürnberg der Einsatz von Pyrotechnik zwei Schwerverletzte hervorbrachte.  Aber stellen wir diesen Schwerverletzten unter den hunderttausenden  Fans, die jeden Spieltag eines der vielen Fußballstadien besuchen, in  denen trotz Verbot hin und wieder gezündelt wird, die Anzahl an  Versehrten gegenüber, die ein einziger Tag Wintersport während der  Saison hervorbringt, dann liegt der Schluss nahe, dass ein gemeiner  Skifahrer mehr Potential zum randalierenden Chaoten mitbringt, als ein  Fußballfan.</p>
<p>Eine mediale Hetze gegen Wintersportler  würde aber vermutlich nicht die Auflage steigern. Obwohl die Maßnahmen  im Kampf gegen Skifahrer der Kategorie C einiges an Unterhaltungswert  versprächen. Bei den ersten Schneefällen könnten aktenkundigen  Pistenrowdies Ausreise- und weiträumige Skigebietverbote erteilt werden,  neben der Pflicht, sich dreimal täglich auf einer Polizeistation zu  melden, um so heimliches Skilaufen zu unterbinden. Wer sich auf dem Weg  zum Skilift ungeschickt anstellt und in eine Ausweiskontrolle gerät,  landet schneller in der Datei ’Gewalttäter Ski’, als er sich versehen  kann, und schon flattert einem ein dreijähriges Pistenverbot ins Haus.</p>
<p><strong>Immer neue Sanktionen</strong></p>
<p>In Verbindung mit Wintersport klingt das  alles ziemlich albern, für Fußballfans sieht so nicht selten die  Realität aus. Wobei natürlich nicht alle Stadionverbote als  ungerechtfertigt dargestellt werden sollen, aber was im Augenblick an  immer neuen Sanktionen seitens der Verantwortlichen aus dem Ärmel  geschüttelt wird, um einem Problem entgegenzuwirken, welchem zwar durch  die Medien immer mehr Aufmerksamkeit zuteil wird, welches objektiv  gesehen aber nicht an Bedrohlichkeit zunimmt, macht doch ein wenig  Sorgen, welche Sau wohl als nächstes durchs Dorf getrieben wird, falls  die Pressewelt einmal den Spaß an Kriegsszenarien am Rand von  Fußballspielen verloren hat und auf den nächsten Zug aufspringt. Bis es  soweit ist, könnte man doch vielleicht die Sau etwas weniger jagen,  dafür die Kirche ein bisschen mehr im Dorf lassen, denn solange auf  künstlich erzeugte Hysterie mit überzogenem Aktionismus reagiert wird,  kann es eigentlich nicht friedlicher werden. Sollte aber irgendein  Innenministerium erneut einen Rückgang der fußballbezogenen Delikte  vermelden, wird das bestimmt am harten Durchgreifen der Polizeibeamten  liegen. Deren Vergehen tauchen in der Statistik ja nicht auf.</p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="../wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" width="494" height="13" /></p>
<p><justify></p>
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		<title>Es gibt Neuigkeiten&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 19:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Äxel</dc:creator>
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Die neue Homepage ist tatsächlich mal wieder in Arbeit!
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<p>Die neue Homepage ist tatsächlich mal wieder in Arbeit!</p>
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